Samstag, 20. Februar 2016

Corviden

 . . .  so werden die Rabenvögel in der Ornithologie bezeichnet. Sie gehören zu der Ordnung der Sperlingsvögel und sind somit Singvögel. Große bis mittelgroße Singvögel genau genommen. Erstaunlich, wo sie vermeintlich doch nur krächzen oder kreischen können und nicht wirklich melodische Tonfolgen von sich geben. Die Bezeichnungen 'Krähe' und 'Rabe' ist definitiv auf ihren krächzenden Schrei zurückführen.



Der Speisezettel von Rabenvögel ist recht vielseitig. Sie mögen Früchte, Samen, Insekten, Eier, Weichtiere, kleinere Wirbeltiere und auch Aas. Fast alle Rabenarten schaffen sich überzähliges Futter auf die Seite. So legen sie absichtlich vor den Augen ihrer Kollegen 'Verstecke' an, um sie später, wenn keiner mehr guckt, an einer anderen Stelle zu verstecken, quasi für den Eigenbedarf. Das ist eine überdurchschnittlich hohe kognitive Leistung, die diese Vögel für ihre Intelligenz auszeichnet.








































'Rabe in den Vogelbeeren' Format 25 x 25 cm




















Donnerstag, 7. Januar 2016

Die Raben

 

Hör den Raben zu, und du hörst die ganze Welt. 

 


Raben und Krähen sind seit jeher und weltweit wichtige Sagen- und Märchenfiguren. 
Alte Götter und Könige haben ihre Weisheit, Intelligenz und Flugfähigkeit geschätzt und für sich genutzt. Aber Raben spielen auch immer eine große Rolle, und nicht immer die beste, im Aberglauben der Menschen.
In der nordischen Mythologie steht der Rabe für die Weisheit. Gott Odin hatte immer zwei Kolkraben (Hugin und Munin) auf seiner Schulter sitzen, die ihm berichteten, was auf der Welt vor sich ging. König Artus soll nach seinem Ableben in einen Raben verwandelt worden sein. Und dem griechischen Gott Apollon waren die Raben sehr heilig. 
Der Prophet Elija wird, so steht es in der Bibel, während einer Hungerzeit von Raben versorgt. Im Atrahsis-Epos (1800 v.Ch.), der babylonischen Version des Sintflut-Mythos, sandte Atrahasis nach dem Ende des Regens drei Vögel aus: Eine Taube, eine Schwalbe und einen Raben. Der Rabe kehrte nicht zurück, darum wusste Atrahasis, dass das Wasser zurück gegangen und Land in Sicht war. 
Nach der Christianisierung galt der Rabe in Europa aufgrund seiner mystischen Bedeutung bei den Vorgängerkulten dann als ein negatives Tier. Aber für den Heiligen Oswald hat eine Krähe im Frühmittelalter doch einen guten Boten abgegeben, in dem sie ihm zur Krönung ein fehlendes Salbungsöl brachte. Im Mittelalter wurden die Leichen von Erhängten zur Abschreckung nicht immer beerdigt. So entstand das Sinnbild des Galgenvogel.
Die indische Göttin Kali, die für Tod und Zerstörung, aber auch Erneuerung steht, wird den Überlieferungen zufolge stets von Krähen begleitet. 
Eine Rolle spielt die Krähe natürlich auch für die Indianer in Nordamerika, wo sie im Gegensatz zu westafrikanischen Märchen eine positive Rolle hat. Es gibt auch einen Indianerstamm, der sich 'Crow', in ihrer Sprache Apsáalooke bzw. Absarokee, nennt. Das bedeutet 'Kinder des langschnäbeligen Vogel'.

 

Meine langschnäbeligen schwarzen Vögel wünschen allen ein

Frohes Neues Jahr Happy New Year Bonne Année Glædig Nytår Feliz Año Nuevo Felice Anno Nuovo Szcesliwego Nowego Roku с Новым годом Xīnnián hǎo

 

Format 23 x 23 cm 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Samstag, 21. November 2015

Vorfreude





. . . auf eine friedvolle Weihnachtszeit!
 
 

Auch in diesem Jahr nehme ich mit meinen Arbeiten wieder an der Adventsmesse der KOPPEL 66 (Haus für Kunst & Handwerk) mitten in Sankt Georg teil. Die Messe für Kunsthandwerk und Design beginnt am Freitag, den 27.11. 2015 und ist an allen vier Adventswochenenden jeweils von Freitag bis Sonntag von 11 bis 19 Uhr geöffnet.  Die Ausstellung ist sowohl über die Koppel 66 als auch den Zugang Lange Reihe 75 zu erreichen.

Meinen Stand findet ihr im 2. Obergeschoss an gewohnter Stelle und ich freue mich schon auf viele anregende und interessante Begegnungen.


Schneemeise







































 

Montag, 28. September 2015

Nachtfalter Camouflage Moth



































 


Falter sind wahre Camouflagekünstler. Sie nutzen das Prinzip der Tarnung, um sich vor Fressfeinden, wie Vögeln oder Fledermäusen, unsichtbar zu machen. Dies können sowohl Raupen wie auch Falter, deren Farben an ihre übliche Umgebung angepasst sind. Viele Nachtfalter besitzen Flügelmuster, die mit der Baumrinde der Stämme, auf denen sie ruhen, übereinstimmen. Sie verschmelzen so mit dem Hintergrund und sind von gefräßigen Feinden nur schwer auszumachen. 


 


Viele Schmetterlinge tarnen sich auch durch Nachahmung toter Gegenstände, wobei neben der Farbe ganz besonders die Flügelform wichtig ist. Ein bekanntes Beispiel ist die Schmetterlingsart Weißes-C (so genannt wegen eines kleinen weißen C auf den Flügelunterseiten), dessen Flügelkanten so gezackt sind, dass der Falter beim Ruhen mit herabhängenden Flügeln wie ein vertrocknetes Blatt aussieht. Einige tropische Arten besitzen darüber hinaus fensterartige Flecken auf den Flügeln, die aus der Ferne betrachtet an Löcher in absterbenden Blättern erinnern. Der Indische Blattfalter kann sogar das Blattgeäder imitieren, um noch besser mit der Umwelt zu verschmelzen.
Dieser Form der Tarnung gleicht auch der als Vogelmistmimikry bezeichnete Effekt, bei dem Falter oder Raupen bzw. Puppen durch Flügelzeichnung und durch die Farbe der Flügel ein dem Vogelmist ähnliches Aussehen annehmen.
 























































Montag, 3. August 2015

Zittern – Trembling

 










Es gibt verschiedene Bedeutungen von zittern. Die häufigste ist vielleicht die, 
vor Kälte zu zittern oder aus Angst.

Im Duden wird die Bedeutung von zittern so beschrieben:
1. - unwillkürliche, in ganz kurzen, schnell aufeinanderfolgenden Rucken erfolgende Hinundherbewegungen machen
- sich in ganz kurzen, schnellen Schwingungen hin und her bewegen; vibrieren
2. - vor jemanden, etwas große Angst haben
- sich um jemanden, etwas große Sorgen machen
Synonyme zu zittern beschreiben den Zustand oder Umstand um das Zittern genauer. Der Duden zählt folgende auf:
 - erzittern, flattern, flimmern klappern (mit den Zähnen). rütteln, schlottern, sich schütteln, schwingen, vibrieren, wackeln, erbeben, erschaudern, erschauern, fliegen, flirren, bibbern, schnattern, tremolieren
- brechen, brüchig sein, zittrig klingen
-  Angst haben, sich ängstigen, sich große Sorgen machen usw.

Ein Zittern der schönen Art beschreibt der Ungar Sàndor Petöfi (1823 - 1849) ganz wundervoll



Format 23 x 23 cm
 
Ein Strauch zittert,
weil ein Vogel drüber flog.
Das Herz erzittert,
weil Erinnerung es durchzog.

































Freitag, 24. Juli 2015

Sturmhase - Tuch ––– Hare running through Storm - Scarf



Eines meiner Tiermotive - der 'Sturmhase' -  habe ich als Vorlage für einen Textilsiebdruck ausgewählt und Tücher im Format 90 x 90 damit von Hand bedruckt. Die Auflage ist entsprechend klein und fein.

I choosed one of my animal motives - 'Hare running through Storm' -  for screen printing and produced a little, exclusive edition of scarfs. 
Size 90 x 90 cm, 100% handmade, 100 % cotton, fabric ecru coloured, textil colour yellow, corall, light blue and blue. If you have any questions or interest leave me a mail or drop by my  SHOP






































Für die Sommerzeit habe ich eine leichte 100%ige Baumwolle ausgesucht. Das Tuch schimmert ganz leicht im Licht und der Ecru-Ton passt zu allem. Der 'Sturmhase'  schützt hübsch vor Wind und Zugluft.

Vier Farben stehen zur Wahl: Gelb, Koralle, Lichtblau und Blau

Bei Interesse für ein Tuch kann man mir gerne eine Anfrage per Mail zusenden oder eine Bestellung über meinen  SHOP aufgeben.


Tuch: 100% Baumwolle, Textilfarbe, 90 x 90 cm 
Papercutting: 25 x 25 cm incl. Rahmen